Was noch zu sagen wäre

Ein schwarz-weißer Hund liegt auf dem Boden vor einem geschlossenen Industrieaufzug; der deutsche Text lautet: „Was noch zu sagen wäre.“. (KI generierte Beschreibung)

Ausstellung vom 12.06.2026 bis zum 21.06.2026


Fotogalerie Bethanien
Mariannenplatz 2

10997 Berlin

1.
Obergeschoss rechts neben Studio 1

Fotografische Arbeiten, verknüpft mit Projektionen und narrativen Elementen, erzählen über Räume und ihre Geschichten: Ein Stasi-Gefängnis, Lutz Schramm gibt mit seiner Arbeit aktiven Gegnern der SED-Diktatur, die von der Stasi inhaftiert wurden, eine Stimme. In einer Zeit von „Ostalgie“ und nachlassender Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit insistiert er, die Auseinandersetzung mit Zeitzeugen weiterzuführen. Eric Hilf holt die unterirdischen Verbindungsräume einer Berliner Klinik und damit Räume des Klinikalltags ans Licht, die für Patienten vielleicht bedrückend, für das Personal aber eher tägliche Routine bedeuten. Stefan Angermüller findet hinterlassene Gegenstände in Landschaften des Durchgangs, unweit der Landstraße, und er findet funktionslose Gebäude, die von einer anderen, vielleicht prosperierenderen Zeit dieser Orte zeugen. Es entsteht nicht nur eine Resonanz zwischen den Bildern der jeweiligen Bildserie und den verschiedenen Ebenen von stillen, bewegten Bildern und Tonspuren, sondern es bedarf der Betrachtung und Auseinandersetzung mit den Besuchern der Ausstellung. Das „Werk“ entsteht erst durch die Rezeption – die Widerspiegelung, den Widerhall und die Resonanz der Betrachtenden.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus der Fotoklasse von Klaus W. Eisenlohr am Photocentrum der VHS.

www.photocentrum.de
www.fotogalerie-bethanien.de

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